TRANSFORMATION

Wir schaffen Lebensraum durch nachhaltige Nachverdichtung.

Nachververdichtung in Ballungszentren wie München durch Aufstockung von Bestandsimmobilien wird seit langem von Fachleuten und in der Politik propagiert und dennoch gibt es kaum realisierte Objekte.

​Unser Konzept geht gezielt auf die Besonderheiten der Aufstockung ein. Die Vorfertigung in Holzbauweise ermöglicht eine Aufstockung im Rahmen der limitierten Tragreserven des Bestands und erlaubt eine minimale Montagezeit bei laufendem Betrieb, was die sozialen Implikationen und rechtliche Hürden bezüglich der Mietverhältnisse erleichtert. Diese Bauweise nach dem Cradle to Cradle Prinzip zeigt, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ökologische Vorteile durch Nachverdichtung in Holzbau

Die Möglichkeiten der Aufstockung reichen vom Dachstuhlausbau oder -Ersatz bis zu einer Erweiterung durch mehrgeschossige Strukturen. In den Ballungsgebieten, wo Baulücken und Grundstücken immer knapper werden, kann durch Aufwerten und Verdichten statt Abreißen auf einer kosteneffizienten und nachhaltigen Weise Lebensraum geschaffen werden. Eine Verbesserung der Innen- aber auch der Aussenräume durch Differenzierung in der Gebäudetiefe und Höhe schaffen Vielfalt und Lebendigkeit im Quartier.

Die Verwendung von Holz als nachwachsender Rohstoff bringt Vorteile nicht nur in Bezug auf die Dekarbonisierung und den Klimaschutz, sondern ist auch für ein besseres Raumklima verantwortlich. Das geringe Gewicht des Baustoffs macht ihn geeignet für Gebäudeaufstockungen, wo die Tragreserven des Bestands meist begrenzt sind.

Wirtschaftliche Vorteile durch Vorfertigung

Die Vorfertigung in Holzbauweise streckt sich von einzelnen Bauteilen wie Wand und Decke bis zu ganzen Raummodulen. Je höher der Vorfertigungsgrad, desto geringer die Bauzeiten, was enorme Vorteile bei Erweiterungen von Bestandsgebäuden bringt, da eine Montage innerhalb weniger Wochen beim laufenden Betrieb möglich ist. In der Vorfertigung von Küchen und Bädern als Raummodule steckt das Potenzial einer kosteneffizienten und qualitätssicheren Ausführung.

Baurechtliche Themen

Die lokalen baurechtlichen Anforderungen gelten wie für jedes andere Bauvorhaben auch für die Aufstockung. Nach einer Machbarkeitsstudie kann über eine Bauvoranfrage die Genehmigungsfähigkeit des Bauvorhabens geprüft werden.

Die Brandschutzbestimmungen sind bundeslandspezifisch und müssen oft im Einzelfall geprüft werden. Allgemein gilt in Bayern - bis zur Gebäudeklasse 4 ist der Einsatz von Holz als Tragkonstruktion möglich, für Gebäudeklasse 5 müssen kompensatorische Maßnahmen berücksichtigt werden.

Erschließung

Die Erschließung spielt eine zentrale Rolle bei der Aufstockung und bestimmt Ihre Typologie. Die bestehenden Spänner Erschliessungen können entweder weitergeführt werden oder durch zusätzliche Laubengänge ergänzt werden. Oft werden neue Aufzugsanlagen als ohnehin sinnvolle Sanierungsmaßnahme vorgesetzt oder ins Gebäude integriert.

Prototypprojekt "CLUSTER UP"

 

Unser erstes Aufstockungsprojekt - "Cluster Up" ist als Forschungsprojekt durch Jan Rudolf und Markus Mühler - Hahl in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Entwerfen und Holzbau, Prof. Hermann Kaufmann entstanden.

Behandelt wird eine bestehende 3-geschossige lockere Zeilenbebauung aus den 50-er Jahren in der Chiemgaustraße 56 - 105 , die  über eine zweigeschossige Aufstockung in modularer Holzbauweise erweitert wird.

zum Projekt

Potenzial

 

Dem aktuellen Mangel an bezahlbaren Wohn- und Arbeitsraum in München möchten wir durch unser Engagement für eine nachhaltige Stadttransformation und verträgliche Nachverdichtung entgegenwirken.

Die Aufwertung und Wiederbelebung von Nachbarschaften durch Dichte, Durchmischung und qualitätvolle städtische Freiräume sind unser Ziel als Architekten und Städtebauer, womit wir die Uniformität durch Nachverdichtung und eine identitätsstiftende und vielfältige Architektur transformieren möchten.

HausWerk Architekturkollektiv

Höchlstraße 4

81675 München

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